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Geschichte
vom Haus |
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Das altehrwürdige Haus
am Reussteg 9 hat bereits eine bewegte Geschichte hinter sich, erscheint
es doch bereits als Steinbau auf dem Stadtplan von Martinus Martini
von 1597.
Trotz Abriss und Neuerbauung durch Ulrich Heinserlin 1606 finden sich
immer noch Mauerreste vom Anfang des 15. Jahrhunderts, die man im
Restaurant sehen kann.
War es zu Beginn privates Wohnhaus, so finden sich in verschiedenen
Chroniken und Protokollen des Stadtrathes seine gastwirtschaftlichen
Wurzeln bereits ab 1852. Der Senn Josef Galliker betrieb hier eine
„Milch und Kaffewirthschaft“. Vier Jahre später ereignete
sich ein Haustausch dessen Spuren noch heute in Luzern zu finden sind.
Der Senn Josef Renggli tauschte seine Milch und Kaffewirthschaft mit
der des Josef Galliker. Darum befindet sich das berühmte Restaurant
Galliker nicht am Reusssteg 9 sondern am Hirschengraben 59.
1876 kam noch die Konzession für eine Wein- und Speisewirthschaft
an Johann J. Roth hinzu, seines Zeichens ebenfalls Senn.
1885 wirtete in unserem Hause dann ein Witwe Schobinger. Auch damals
florierte anscheinend bereits ein reger Wirtewechsel in der Stadt
Luzern.
Bis 1970 trug die Wirtschaft den Namen „Reusssteg“ und
wurde erst dann in „Zur Laterne“ geändert.
Irgendwann in den 80er Jahren begann der fasnächtliche Brauch
des Holdriobeutelwerfens und so zieren auch heute noch an der Fasnacht
tausende von Hagebuttenteebeuteln die Restaurantdecke.
2005 wurde das Haus gründlich, mit fachlicher Unterstützung
des Denkmalschutzes, restauriert und erstrahlt nun in frischen Farben.
Patrick Grinschgl und Nikki Schwethelm, die Betreiber der ehemaligen
Weinbar Nix`s am Mühleplatz eröffneten ein neues Restaurant,
das fast zwingend den Namen „Nix`s
in der Laterne“ erhielt. |
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